Craniosacral Therapie


 

 

 

"Auf der tiefsten Ebene geschieht Heilung in der Stille." F. Sills 

 

Die Craniosacrale Arbeit ist eine sehr sanfte, feine und tiefgreifende Körperarbeit. Sie gehört zu den alternativen Behandlungsformen und hat sich aus der Osteopathie weiterentwickelt. Der Name setzt sich aus den Begriffen Cranium (dt. Schädel) und Sacrum (dt. Kreuzbein) zusammen. Diese beiden Pole werden durch die Gehirn- und Rückenmarkshäute verbunden, in denen der Liquor (dt. Gehirnflüssigkeit) rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus breitet sich über den ganzen Körper aus und ist an Knochen und Organen tastbar. 

 

Der biodynamische Ansatz

Ich praktiziere den biodynamischen Ansatz. Er  geht noch weiter in die Tiefe, über die strukturelle Ebene der Knochen und Organe hinaus und bezieht die Ebenen der Flüssigkeiten und des Lebensatem mit ein. Der Lebensatem ist die Kraft, die den craniosacralen Rhythmus in Gang setzt, der Zündfunke. Er reguliert die gesamten Körperfunktionen und wirkt als Selbstheilungskraft. Er kann auch seelisch- emotionale Themen wieder ins Gleichgewicht bringen.

 

Die Behandlung

Nach einem Gespräch über Ihre aktuelle Situation und Befindlichkeit, legen Sie sich mit Ihren Kleidern auf meine Behandlungsbank. Ich nehme Kontakt auf mit Ihrem Körper über Ihre Füsse und lausche seinem Rhythmus, der Gezeit der Flüssigkeiten und der Kraft des Lebensatem. Mit meinen Händen spüre ich, wo der Fluss gestaut ist und wo der Körper gerne unterstützt werden möchte. Wir tauschen uns im Gespräch darüber aus. Mit sanften Behandlungstechniken und gemeinsamer Achtsamkeit verhelfen wir dem Lebensatem, wieder zu fliessen.  Die Behandlung dauert ca. eine Stunde. 

 

Bei welchen Beschwerden kann Craniosacral Therapie hilfreich sein?

Bei der Regulation 

  • des Bewegungsapparates: z.B. Wirbelsäule-, Gelenks- und Muskelbeschwerden
  • der Organe: z.B. Reiz- Magen,-Darm, - Blase, andere Organbeschwerden
  • des Hormonsystems: z.B. Menstruationsschmerzen, Wechseljahrsbeschwerden
  • des vegetativen und zentralen Nervensystems: z.B. Schlafprobleme, Stress, Erschöpfungszustände, Neuralgien

Bei

  • Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus
  • kieferorthopädischen Problemen und nach Zahnbehandlungen
  • Rehabilitation nach Krankheit und Unfall: z.B. Schleuder- Sturztrauma, nach Operationen, nach langer Krankheit, Narbenbehandlung
  • Kindern: Hyperaktivität, Konzentrationsschwierigkeiten, Lernschwierigkeiten

Und

  • zur Begleitung während und nach der Schwangerschaft und Wochenbett
  • für Säuglinge: z.B. um gut auf der Erde anzukommen, um Geburtstrauma aufzulösen, bei Saug- Schlaf- Bauchproblemen, etc.