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Kraft für die Lunge

 

Lass los

lass wieder einmal alles von dir fallen

das Suchen

das Warten

das Hoffen

werde stille

schweige

steige 

in ein neues Geschehn

wo ein Hauch von Herbstzeitlosem

dich sanft umfangen will

wenn Schwalben mit deinen Träumen

über alle Berge sind.

Maryse Bode

Lass los.

Atme aus.

Es ist die richtige Jahreszeit dafür.

Herbst.

 

Wie gelingt es Dir, loszulassen?

 

Es gibt jeden Tag etwas loszulassen. Ein Moment ist nie wie der andere. Die Dinge und die Zeit vergehen. Das ist das unbewusste Loslassen. Wir sind daran gewöhnt und wir wissen, wenn wir etwas loslassen, ist da schon wieder etwas anderes- der Kaffee ist ausgetrunken, jetzt räume ich auf. Ich habe aufgeräumt, jetzt ziehe ich meine Schuhe an. 

 

Wie ist es mit den Momenten die nie mehr wieder sein werden?

Dein Kind geht in den Kindergarten und ist nicht mehr den ganzen Tag zuhause. 

Deine Eltern brauchen nun Betreuung. 

Deine Katze kommt nicht mehr nachhause.

Gewohntes, liebgewordenes loslassen. 

 

Etwas loslassen hat immer mit Verlust zu tun.

Der Verlust kann gut oder schlecht sein. Diese Wertung sei Dir überlassen. 

Ein Verlust kann Dich traurig machen.

Es kann eine kleine oder eine grosse Trauer sein.

 

Was machst Du, wenn Du traurig bist?

 

Die Trauer wird in der chinesischen Medizin der Lunge zugeordnet. Ich kann dieser Ansicht zustimmen. Denn die Trauer kann wie eine schwarze Wolke auf meiner Lunge sitzen und mir Atembeschwerden verursachen. Wenn das erlösende Weinen mich befreit, verändert sich mein Atem und ich kann wieder Durchatmen. 

 

 

Die Trauer kann die Lunge belasten. Wie andere Gefühle auch. Diese unverarbeiteten Gefühle können Lungenprobleme verursachen. Diese Ursachen können nicht schulmedizinisch diagnostiziert werden. 

Die Craniosacral Therapie ist in diesem Fall sehr hilfreich. Ich stelle dabei einen sicheren Raum zur Verfügung, in dem wir gemeinsam in Deinen Körper lauschen. Wir kommen ins Gespräch mit ihm und Du fühlst.

Das Unerkannte wird erkannt.

Durch die Anerkennung von dem was ist, kannst Du beginnen, das Gefühl (z.B. der Trauer) loszulassen.  

Die Lunge stärken bedeutet für mich, auch mein Gefühl der Trauer zuzulassen-  um sie dann loszulassen.

 

Wie kannst Du Deine Traurigkeit loslassen?

 

Ein Gefühl ist von Natur aus flüchtig. Ausser Du hältst es fest. Kraft für die Lunge bedeutet für mich,  mein Gefühl der Trauer zuzulassen-  um sie dann loszulassen.

Ich erzähle Dir, wie ich die Traurigkeit loslassen kann:

Ich vereinbare mit mir selber einen Zeitpunkt, wo ich ungestört Zeit habe für mich. Ich begrenze die Zeit, z.B. eine halbe Stunde, und stelle mir einen Timer. Ich setze mich hin und beginne, in mich hinein zu spüren. Ich lasse zu, was sich ausdrücken will. Ich atme. Ich bin verbunden mit mir. Wenn ich merke, dass es mir zu viel wird, öffne ich die Augen und spüre mein Füsse. Vielleicht breche ich ab, stehe auf und stampfe mit den Füssen auf den Boden, um wieder ganz im Alltag anzukommen. Ansonsten achte ich mich, dass ich immer tief atme und und der Atem meine Trauer mit sich fortträgt. 

 

Ich spreche hier von Alltagstrauer. Von kleinen Traurigkeiten. Bei einem grossen Verlust ist der Prozess natürlich viel komplexer und das Gefühl viel stärker. Bei einer tiefen Trauer ist es hilfreich, sich professionell  unterstützen zu lassen. Ich biete Dir eine solche Unterstützung in Form der Craniosacral Therapie und Prozessbegleitung an.

 

 Kraft für die Lunge ist,

... sich Zeit nehmen und zu fühlen.

... innehalten und zuhören.

... anerkennen, was ist.

... immer wieder loslassen.

... die Veränderung zulassen.

 

Durch Veränderung entwickeln wir uns.

 

Ich wünsche Dir Hingabe an Dich selber, um loszulassen und zu wachsen.

Sei herzlich gegrüsst

Anne

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