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Was bedeutet für Dich sterben?

alte Kommode

 

 

«Da muss eine neue Kommode hin!», sagt mein Mann am Frühstückstisch. Ich ignoriere dies zuerst und habe keine Lust, mich darauf einzulassen. Ich nehme ein Schluck von meinem dampfenden Kaffee. Es ist doch gut so, denke ich. Das alte Möbel hat schon immer da gestanden, warum jetzt diese Anstrengung und Aufwand? Zugegeben, es ist nicht allzu praktisch- aber ich habe mich daran gewöhnt.

 

 

Mein Widerstand gegen Neues war in diesem Fall nur von geringer Stärke. Heute freue ich mich über die neue Kommode- sie ist wirklich viel schöner und sogar praktischer. Der schlussendlich kleine Aufwand hat sich gelohnt- und ich habe mich umgewöhnt.

 

Kennst Du den Widerstand gegen Neues auch?

In welchen Bereichen Deines Lebens?

 

«Loslassen im Alltag» könnte als Titel über dieser kleinen Geschichte stehen. Ein Loslassen von Gewohnheiten- hier eine Gewöhnung an ein Möbelstück  . Alles Gewohnte gibt uns Halt: Der Alltagsablauf, die Essgewohnheiten, unserer Beziehungen, unsere Gedankengerüste, unsere Definition von uns selber. 

 

Aber tun Dir all diese Gewohnheiten auch gut?

Was darf sich verändern?

Was ist jetzt reif, zum Loslassen? 

 

Die Zeit, in der wir uns gerade befinden, stellt dieselbe Frage. Es rüttelt gerade fest an unseren Strukturen, die selbstverständlich für uns sind.

 

Sind unsere gewohnten Gesellschaftsstrukturen noch akzeptabel? 

Unterstützen sie das Leben auf dem Planeten Erde für uns Alle? 

Was darf sich verändern? 

Was ist reif zum Loslassen, damit das Neue Raum erhält?

 

 

 

 

 

 «Was die Raupe Ende der Welt nennt,

nennt der Rest der Welt Schmetterling». 

Lao Tse

 

 

 

Es braucht Mut

Sterben um zu Werden

 

Ich lasse etwas los und habe aber noch keine Ahnung, wie das Neue sein wird. Ich kann es vielleicht schon fühlen, aber noch nicht greifen. Mein Verstand mag das gar nicht. Es macht mich unsicher, weil ich aus meiner Komfortzone des Gewohnten heraustreten muss. Meine Bequemlichkeit muss aus dem Sessel aufstehen und in Bewegung kommen. 

Vielleicht ist aber auch der Schmerz des Loslassens noch in mir, der mich gefangen hält. Die Gefühle schaukeln hin und her

 

Ich reiche Dir heute eine weitere Übung. Sie baut auf der ersten Achtsameitsübung auf (Blog 06.04.2020). Es ist eine Kurzanleitung, damit Du das Prinzip der Übung verstehst. Bitte lass Dir viel mehr Zeit für die einzelnen Schritte, wenn Du für Dich übst.

Es ist wichtig, dass Du gut geerdet bist. Dann erst ist es ratsam, Deinen Gefühlen Raum zu geben. Falls es Dir zu viel wird, kommst Du wieder zurück zu Deiner Erdung in den Füssen und bewegst Dich. Sei freundlich mit Dir und überfordere dich nicht! Du hast Zeit für die Wandlung!

 

Ich unterstütze Dich in Deinem Wandlungsprozess und begleite Dich auf Deinem Weg. Gemeinsam geht es einfacher. Wir können uns telefonisch oder per Videocall treffen. 

 

In Verbundenheit sei herzlich gegrüsst

Anne

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Umgang mit den eigenen Gefühlen
Achtsamkeit Gefühle.m4a
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